Bürokratie

Erfindungsgeist im Stadtleben

4. August 2011 Keine Kommentare

Was in den stillen Kammern der Stadtverwaltungen so selbstlos für andere ersonnen wird, soll besser und kostensparend von den Betroffenen selbst ersonnen werden.

Die Stadt New York hat mit einem Website Hackathon demonstriert, wie die Intelligenz vieler (crowdsourcing), bei gewissenhaften Briefing und Konzentration auf ein gemeinsames Ziel, etwas zur Zufriedenheit aller geschieht. Mein Beitrag hierzu auf Spreeblick.

Eine Wanderaustellung, deren Organisation seitens der BMW Gruppe und dem R. Salomon Guggenheim Museum, 6 Jahre in Anspruch nahm, demonstriert und diskutiert seit Gestern, innovative Ideen und Lösungen für das urbane Leben (siehe Abbildung ganz unten).


 

Deine Stadt ist womöglich die Zukunft aller Städte Erfindungsgeist im Stadtleben

via BMW Guggenheim Facebook Wall


 

Deine Stadt ist womöglich die Zukunft aller Städte

Münchener, die mit mir bei der Überzeugung angekommen sind, dass eine Demokratisierung der Stadtverwaltung von einer effizienteren Vorgehensweise profitieren wird, indem Planung und Ideenfindung in Zusammenarbeit mit Betroffenen, anhand des Crowdsourcing Models stattfinden sollen, mögen ein respektvolles Anschreiben an Bürgermeister Ude hier verfassen. Die Stadtverwaltung wird nicht abgeneigt sein, eine solche Möglichkeit in Betracht zu ziehen, sowie sie davon hört und Beispiele hierzu angezeigt bekommt.

Es geht einmal darum die Idee publik zu machen, direkte Teilnahme ist auch über den Munich Open Government Day MOGDy der Landeshauptstadt München möglich und erwünscht.
BMW Guggenheim labs Erfindungsgeist im Stadtleben

T-Online springt auf Geisterzug auf

19. Oktober 2010 Keine Kommentare

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dpa / Spiegel Online



Am 2. August 1984 erreichte die erste E-Mail (siehe Bild oben) eine kleine Gruppe um den Informatiker Werner Zorn mit seinem Team in den Räumen der Universität Karlsruhe. „Wir haben uns durchs Unterholz zum Internet durchgeschlagen.‟ Sehr zur Überraschung der anderen Experten: „Man konnte sich damals nicht vorstellen, dass eine Graswurzelbewegung das gegen die großen marktbeherrschenden Konzerne von unten hochzieht.”

 

Für ein Vierteljahrhundert konnten wir uns, wenn überhaupt, auf E-Mail verlassen. Kaum etwas funktionierte so lange so gut wie E-Mail so dass sich ein Grossteil der Kommunikation vom Briefweg fort zum Internet verlagerte. Mit Ausnahme der Kommunikation mit Behörden und Ämtern.

 

Anstatt die Gepflogenheiten und Regulationen aus dem vor-digitalen Zeitalter bei Behörden und Ämtern unserem digitalen Zeitalter anzupassen, will sich nun ein Regierungsprogram durchsetzen, indem es die erprobte und funktionstüchtige Technologie beim E-Mail erst einmal kompliziert und mit zusätzlichen regulierenden Elementen erschwert, um in Folge eine sichere Kommunikation mit Behörden und Ämtern zu ermöglichen. Der E-Postbrief der Post etwa bedarf Postident, Freischaltung per SMS und Eingabe einer PIN Nummer und folglich Besitz eines Handy Vertrages. T-Online ermöglicht vorab Reservierung eines E-Mail Kontos und sieht gar ab von der Beantwortung der dringlichsten Frage unter der Rubrik ‚Fragen und Antworten‛: Was benötige ich um De-Mail zu nutzen?

 

In Folge einer Wahnsinnsidee des Postvorstandchef’s Frank Appel, und ich bin ein Freund von Wahnsinnsideen, offeriert auch T-Online eine sichere und verifizierte Postzuweisung mittels E-Mail um sicher mit Behörden und Ämtern kommunizieren zu können. De-Mail ist ein Projekt der Bundesregierung. Es soll den rechtsverbindlichen und vertraulichen Versand von Dokumenten und Nachrichten über das Internet ermöglichen. Um die Grundlagen dafür zu schaffen, wird gerade an einem Gesetz gearbeitet. Noch in diesem Jahr soll es fertig werden, verspricht Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), dessen Ministerium die Federführung bei der Gesetzgebung hat. Die De-Mail soll aber keine staatliche Angelegenheit sein, sondern von privaten Dienstleistern angeboten werden, die dafür jedoch zuvor eine staatliche Zulassung brauchen.

 


E Postbrief und De Mail eine wackelige Angelegenheit T Online springt auf Geisterzug auf

E-Postbrief und De-Mail eine wackelige Angelegenheit

Ein Jahr zuvor haben US Universitäten damit begonnen ihren Studenten nicht länger E-Mail Adressen anzubieten, da diese nicht genutzt werden und sich die Studenten ohnehin längst diverser E Mail Konten bedienen. Obendrein ist eine Abwendung von E Mail und eine Zuwendung der Austausch Möglichkeiten mittels sozialer Medien (Facebook, etc.) der Grund.

 

Freilich ist förderlich zu unser aller Nutzen eine Lösung anzubieten um Behörden und Ämter ins digitale Zeitalter zu befördern.

 

Warum dann gab es keinerlei Anstallten und Ideen die Umstellung und den hierfür benötigten Aufwand zulasten der Behörden und Ämter vorzunehmen? Hätte nicht eine Handvoll an Informatikern oder Beratung seitens Werner Zorn ausgereicht, eine die Kunden entlastende, nicht belastende Lösung zu finden? Eine dem Deutschen Sicherheitsanspruch genügende, digitale Lösung in Hinblick auf existierende digitale Verifikations-Massnahmen wie etwa Verizon?

 

Was ist daran durchdacht oder rationell, dies nun zulasten der Deutschen Bevölkerung auszutragen?

 

Der Bevölkerung den Postident Weg ersparen

Das Einrichten eines elekronischen Verifizierungs Zertifikats, von Bundesregierung und Betreiber als unbedenklich erklärt, würde uns Kunden den Fußweg zum Postident Verfahren und allerlei unvorhersehbare Pannen ersparen. Das für 25 Jahre, gute Dienste leistende E-Mail, würde bei seiner einfachen Handhabung belassen. Wozu etwas richten wenn es nicht kaputt ist?

 

Uns allen bekannte Dienstleister, wie Apple, Microsoft… bedienen sich einfacher Zertifkationsmethoden und es wäre lohnend eine solche Methodik einzurichten, um der Deutschen Sicherheitsparanoia entgegenzukommen und das E-Mail bei seiner gelernten, einfachen Handhabung zu belassen.

 

Forschung in Kriptographie und existierende Treuhand Verifikations Systeme, hätte hier Regierung und Dienstleister auf die Idee gebracht die Bevölkerung nicht schikanieren zu müssen.


Vertrauenszertifikat T Online springt auf Geisterzug auf

Beispiel Anzeige eines Verifikations Siegels

 

Kategorien:Bürokratie, Politik

E-Postbrief kommt widersprüchlich

19. Juli 2010 Keine Kommentare
E Postbrief widersprüchlich E Postbrief kommt widersprüchlich

25 Jahre E-Mail, zum Gedenken an die 1. Mail aus USA nach Karlsruhe/Deutschland

 

  • Unsere seit 25 Jahren an Verbindlichkeit, Vertraulichkeit und Verlässlichkeit unübertroffene E-Mail soll mit einem Mal alles das nie gewesen sein.
  • Wollen wir einem Unternehmen trauen, dass um seine Geschäftsidee populär zu machen, Zweifel und Missgunst säht im Umfeld für das es tätig zu werden trachtet?
  • Der Pleonasmus der Worterfindung ‘E-Postbrief’ ist kein lustiges Wortspiel wie “Pizza Pizza”, das von Domino Pizza in Umlauf gebracht wurde. Viel mehr hat es etwas bedrohliches wie ein trojanisches Pferd, ist also auch kein willkommener weisser Schimmel.
  • Die Post im Internet verzichtet völlig auf Anglizismen , was vorbildlich ist für ein jedes Deutsche Unternehmen. Schade ist, dass die Antworten zu häufigen Fragen dieselben offen lassen.

 

Hier ein Beispiel aus der häufige Fragen’ Rubrik der Post im Internet:

Warum brauche ich ein Mobiltelefon, um den E-Postbrief nutzen zu können?

Schlagwörter:Nutzungsbedingungen, Verbindlichkeit, Voraussetzungen

Um einen hohen Ident-Nachweis zu erreichen, setzen wir das HandyTAN-Verfahren ein. Dafür wird Ihre Mobilfunknummer im Rahmen des Registrierungsprozesses erfasst. Für die Ausführung bestimmter Aktionen wird Ihnen eine Transaktionsnummer, die sogenannte HandyTAN, per SMS an Ihr Mobiltelefon geschickt. Diese tragen Sie online – zusätzlich zu Ihrem Passwort – in das entsprechende Feld ein und bestätigen abschließend Ihre Eingabe.

Das HandyTAN-Verfahren stellt die eindeutige Authentifizierung der Teilnehmer bei der Anmeldung zum E-POSTBRIEF Nutzerkonto sicher. Denn wichtige Funktionen lassen sich nur nach Eingabe von Passwort und HandyTAN ausführen. Dabei erhöht die Trennung von Wissen (persönliches Passwort) und Besitz (persönliches Handy) die Verbindlichkeit Ihrer Aktion. Erst dadurch können Willenserklärungen im Netz verbindlich abgegeben werden.

Abstimmung E Postbrief kommt widersprüchlichHat Ihnen die Antwort weitergeholfen?

 

E-Mails: e-Post auf dem Prüfstand

WDR Reporatage 6. September

 

Quelle
Urheber Bild: StromBer

 

  • Deutsche Post: E-Postbrief
  • 7 Tage braucht ein e-Post Brief
  • Fälschungssichere E-Mails kostenlos versenden – De-Mail von T-Online.de
  • EPost Brief – Geschützte Emails für Amtssachen
  • Pressemitteilung pdf (PDF 48 kB) – Der E-Postbrief kommt
  • Deutsche Post startet E-Postbrief: “Verbindlich. Vertraulich. Verlässlich.”
  • Deutsche Post startet Mega-Kampagne für den E-Postbrief
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