AGENDA FÜR EINE UMFASSENDE ERNEUERUNG DES BAYERISCHEN STANDORTPROFILS

 

 

OltoberfestluftballonBildquelle.

 

 

McKinsey sorgt sich um Bayerns Zukunft

„Bayerns künftiger Erfolg ist möglich und vielleicht sogar wahrscheinlich – er ist jedoch keineswegs selbstverständlich. Und sofern er sich einstellt, wird er durch andere Faktoren zu Stande gekommen sein, als die, auf denen der bisherige Erfolg Bayerns beruht.”

Johannes Elsner und Martin Stuchtey haben eine umsichtige, für jedermann verständliche Studie zu Bayern herausgegeben, die gestern von der Süddeutschen besprochen und ebenso klar verständlich, wenn auch etwas dunkler gezeichnet, von Frank Müller im, seit Dienstag neuen Erscheinungsbild der SZ.de, bekanntgegeben wurde.

Bereits auf ihrer Webseite bietet McKinsey Anschubinitiativen für den Wandel neben der Möglichkeit die Studie als PDF zu beziehen.

Ab Seite 40 erhält der geneigte Leser Einblicke in die Agenda für eine umfassende Erneuerung des bayerischen Standortprofils.

Innerer Jubel bereits bei der Executive Summary. Poesie in allen Stichpunkten der Kategorien, Menschen, Ressourcen, Vernetzung, Institutionen und Bürgergesellschaft.

Würden die besprochenen Kirchturmglocken die Stunde nicht länger läuten, dann wäre die Disorientierung komplett. Richtig, in all diesen Handlungsfeldern (S.11-12) kann Bayern bis 2025 ein Vorreiter in Deutschland werden. Und beiläufig wird auch die von Nancy Abram in München auf der DLD2012 gestellte wichtigste Frage, die sich die menschliche Rasse heute stellt, für und vom bayerischen Volk beantwortet:

 

 

Was kann die Menschen in Bayern motivieren, das tun zu wollen, was getan werden muss?

Nancy Abrams entlehnt

 

 

Die Rückkehr des Konsumenten zum Bürger ist offensichtlich anhand verschiedener Strömungen, wie der Bio-, der Foodwelle oder Vegetarierbewegung. Bayerische Bürger/innen sind es die mit ihrem kognitiven Überschuss aus freien Stücken die Agenda in Bewegung setzen.

Nicht war wir denken ändert unser Tun, aber was wir tun ändert unser Denken.

 

 

Das Tu Wort

Nicht was die Staatskanzlei tut, aber was die Leute damit tun, entscheidet über Erfolg oder Versagen dieser, von Johannes Elster und Martin Stuchtey angestoßenen, Agenda. Kein Versprechen, keine Erklärung, aber das noch im Deutschunterricht verpönte Tu-Wort, bringt die Lösung zum Ausdruck und die Agenda Bayern 2025 auf die Strasse.

 

 

Radikale Konzentration auf Ideen die tun* von Seiten der Staatskanzlei, seiner Ämter und Agenturen.

Akzeptanz des internationalen Webstandards.

Oder Festlegung eines Europäischen Webstandards mit gesetzlich verankerter Datenschutzbestimmung.

Gestaltungsrichtlinien und Förderung für ein elegantes und effizientes Netz.

Benutzerfokus.

 

 

Gestaltungrichtlinien ©branchenblog.bayern. *Gareth Kay