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Allgemeine Ordnung No.9

Wenn sich jede Generation in ungewohnter Umgebung wiederfindet.
Wenn dem ein Ende gesetzt wird, dass uns Behaglichkeit verschaffte.
Wenn was vom Vater verloren wurde dem Sohn verloren geht.
Hätte es dann ganz anders kommen können?

Wenn ein klein wenig Beschaulichkeit von Nöten ist, dann kannst Du Dich hier mit hervorragender Cinematographie selbst aktualisieren und in unter 3 Minuten wieder hier sein. “Empathy works”, bemerkte mein Kollege, Matthew Mayes und wandte sich seinen Geschäften zu.

Aus dem Nichts – inmitten von zweckreicher Marketingeinblicke des BBH Labors – ertönte die Stimme eines Vogels nach Mitternacht und lange vor dem Morgengrauen, in einem Eintrag von Jim Carrol, Vorsitzender von Bartle Bogle Hagerty in London. Und ganz richtig, ich kann den Vogel auch hören.

General Orders No. 9 Allgemeine Ordnung No.9

Ein experimenteller Dokumentarfilm von Robert-Persons, der die Zeichen des Verlustes und des Wandels im amerikanischen Süden als kraftvolle Metaphern des persönlichen und Kollektivschicksals erwägt. Diesen Sommer im Kino.

 

Wildpfade werden zu Indianerpfaden, werden zu Landstrassen.

Damals wollten die Leute schnellere Pferde von Henry Ford, nicht Autos. Heutzutage wollen die Leute sich vormachen, dass menschliche Einmischung jenseits von der Natur geschieht. Der Mensch ausserhalb von der Natur steht. Falsch gedacht. Mit dem Menschen als Teil der Natur, müssen wir sogar die Vorkommnisse in Fukushima, in ihrer Tragik als natürliches Vorkommnis gelten lassen. Der Dokumentarfilm aber heisst im Original, General Orders und nicht General Motors.


 
In In Jim Carrol’s Worten: ”Ich bin erleichtert zu wissen, dass während wir auf die Zukunft zulaufen, wir wildlebende Tiere mit uns auf den Weg nehmen können.”

Poster Bookcover 180 Allgemeine Ordnung No.9

Eine letztes Mal hinunter in den Kaninchenbau bevor alles zugepflastert ist.




Um mit dem beschleunigenden Metabolismus der Menschlichkeit noch zurecht zu kommen, ist anempfohlen von der Natur zu lernen, wie die Natur ja auch von uns zu lernen scheint. Du brauchst nur einmal eine Krähe beim Überqueren einer Strasse in Deiner Nachbarschaft zu beobachten oder die in die Berliner Nachbarschaften zur bequemeren Nahrungsaufnahme einfallenden Wildsäue.

 

 


Die womöglich beste Metapher aber entdecken wir beim bionischen Mann, Gareth Kay in Was die Werbung vom Paarungsverhalten der Vögel lernen kann.
In weiterer Anlehnung an Jim Carrol’s umsichtigen Worte: “Ich mochte immer den Gedanken, dass Wandel eine soziale, kollektive Angelegenheit ist. Das wir es vorziehen uns gemeinsam zu ändern mit der Rückversicher-ung der Gemeinschaft, selbst dann, wenn die Gemeinschaft sich in eine andere Richtung verändert.”

 

 

 

Kategorien:Eigenes, Zeitgeist

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