dear catastrophe waitress



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tigermilk



the boy with the arab strap


Der Film von Jonathan Caouette gibt mitreißenden Einblick in ein einzigartiges, vor kreativem Wahnsinn überbordendes musikalisches Paralleluniversum: das Musikfestival „All tomorrow‘s parties“ an der Südküste Englands.

Alle morgigen Feste

Bei einem physischen Besuch der Kunst Akademie, bestätigte sich, das es viel besser nicht bestellt sein könnte.

Ein Stück von Rainald Götz zu Jeff Koons wurde aufgeführt von verlässlichen Bühnenkünstlern.

Wie bei einem Kinobesuch auch, stellt sich erst nach Tagen die Gewissheit ein, ob der Besuch lohnend war und zur vollsten Zufriedenheit beiträgt oder aber Anlass zu Ärgernis und Besorgnis gibt.

Notwist klang durch, eine frühe Entdeckung noch bevor sich herausstellte, dass es sich um eine ruhmreiche, lokale Band aus Untersöchering, Kreis Weilheim bei München handelt.

Das Schauspiel gefiel den Leuten und wurde trotz unerträglicher Sommerhitze aufmerksam verfolgt.

Bei mir stellte sich eine wohltuende Sicherheit ein, ausgehend von dem Vertrauen das alle drei Schauspieler in sich. in einander und in ihr Publikum haben mussten.

Lukas Darmstädt war ebenso vielversprechend wie Juno Meinecke in Jeff Koons Goldstretchhose, die gegenwärtiger und ungemein präsent den Stoff näher an Rainald Götz, mit größerem Tempo vermittelte, mit genialem Selbstverständnis auch und geübtem Können.

München wird mit den morgigen Festen seine Postpunk Etappe zurücklegen und ob wir wollen oder nicht, sich dem weltlichen Diskurs anschliessen und fröhlich den Maschinen zuwinken.

Wem eine neue Ästhetik fehlt, kann sich hier schlau machen und sie beibringen helfen.