Margaret Rutherford als Miss Marple
Illustration: © Bob Doucette

 

Als der erste Miss Marple Film 1961 gedreht wurde, war Margaret Rutherford bereits 69 Jahre alt.

„16.50 ab Paddington‟ liefert Einblicke wie einfach es ist, mit dem demographischen Wandel umzugehen.

Miss Marple löst Fälle und der örtliche Polizeiaparat hat das Nachsehen. Der Gedanke drängt sich auf, dass schon immer der Fall gewesen sein mag, dass wie im Fall, Marple versus Polizeiapparat, Hilfe von aussen notwendig ist, um den Institutionen auf die Sprünge zu helfen.

Der demografische Wandel verändert unser Land, Im Jahr 2035 wird Deutschland eine der ältesten Bevölkerungen der Welt haben. Knapp die Hälfte der Menschen wird dann 50 Jahre und älter, jeder dritte Mensch älter als 60 sein. Die lustigen Fünfziger werden das bisher übliche Bild eines älteren Konsumenten nachhaltig verändern.

Sehen Sie sich die Plakatwände auf dem Weg zur Arbeit an, Sie werden keine Werbung entdecken, die den demographischen Wandel auch nur annähernd reflektiert oder die lustigen Fünfziger wirklichkeitsgetreu einzusetzen versteht.

Viele Führungskräfte sehen beim Thema Demografie noch keinen Handlungsbedarf. Das war auch bei den auftauchenden neuen Technologien, dem Internet und zuletzt den sozialen Netzen nicht anders.

 

„16.50 ab Paddington‟ wie gesagt

 

Eine Erleichterung wenn dt. Werbeagenturen und ihre Kunden zum neuen Jahr damit beginnen die neuen Realitäten so allmählich anzuerkennen.

Gespannt dürfen wir sein, welche Agentur das notwenige Feingefühl aufbringen wird, den demographischen Wandel zum Vorteil ihrer Marken zu nutzen.

Mit Remy von Matt bin ich der Meinung, dass Heimat die wohl beste dt. Agentur ist, wir also davon ausgehen, dass die guten Leute von Heimat als Markterste den Vorteil zu nutzen erkennen und einen solchen Vorstoß auch ästhetisch adäquat umzusetzen verstehen. Ihr Hornbach Yippie Yeah Wandelwunderwerk macht es glauben.


Bertolli u. Dove Fernsehwerbung fühlten vor wie neue Bedeutung für Marken geschaffen wird, indem die Marken und ihre Agenturen den Mut aufbringen und den soziallen Kontext akzeptieren.